Meine Schwerpunkte



Nahe am Geschehen - immer            ansprechbar

Wir bestimmen nicht, was in der Weltpolitik oder in Berlin passiert. Aber wir entscheiden jeden Tag, wie wir hier bei uns leben und was wir daraus machen.

 

Auch wenn das Geld knapper wird, werden wir vorankommen  meist in kleinen Schritten, mal auch in einem großen.

 

Aber so, dass es uns nützt und hilft und im besten Fall gefällt.

 

Nichts anderes bedeutet kommunale Selbstverwaltung, wie es im Gesetz steht. Ein weiter Begriff, wie wir ihn ausfüllen, liegt an uns selbst.

 

Bürgermeister und Gemeinderat können nur dann lebensnahe Beschlüsse fassen, wenn sie in der Gemeinschaft verankert sind,  nah am Geschehen, immer ansprechbar.

 

Von einer Gemeinschaft, die zusammenhält.

Wir brauchen das Vertrauen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir geben es zurück.

 

"Nähe ist unser

gemeinsamer Schlüssel"

 


Mit der Zeit gehen - oder ein Schritt voraus

Nicht wenige Orte außerhalb unserer Gemeinde beneiden uns.

Unsere Gemeinde hat sich in den letzten Jahren spürbar weiterentwickelt. Nicht zufällig, sondern durch klare Entscheidungen, Tatkraft und einen starken Zusammenhalt.

 

Wir haben investiert, gestaltet und angepackt: in unsere Schulen und Kitas, in die Feuerwehr, in unsere Infrastruktur und in das Ehrenamt. Sichtbare Ergebnisse sind zum Beispiel der Erweiterungsbau der Grundschule in Bunde, das neue Feuerwehrhaus, die Krippe am Leege Weg und die Kita Birkenstraße.

  

Auch wichtige Infrastrukturprojekte bringen unsere Gemeinde voran: der Ersatz der Brücke am Sieltief in Verlaat, die Neugestaltung des Wynhamster Kolk mit neuer Brücke ab diesem Sommer sowie die neue Trauerhalle in Bunde als würdiger Ort des Abschieds oder unser Mehrgenerationenplatz im Bunder Park. 

 

Ein klares Signal für Lebensqualität vor Ort ist auch die gesicherte Nahversorgung: Mit viel Einsatz sind die Dorfläden der Zukunft in Wymeer und Verlaat entstanden, gemeinsam mit einem starken Partner.

 

Das alles zeigt: Unsere Gemeinde kann Zukunft!

 

Jetzt geht es um den nächsten Schritt: Erreichtes sichern, klug weiterentwickeln und mutig nach vorne gehen.

 

Denn die Herausforderungen wachsen. Die finanziellen Spielräume werden enger. Umso wichtiger ist es, klare Prioritäten zu setzen, verantwortungsvoll zu wirtschaften und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren.

 

 

"Unsere Gemeinde soll auch morgen stark, lebendig und lebenswert für alle Generationen sein"

 


Neues wagen, investieren, Bewährtes in Schuss halten

Manchmal hilft ein Rückblick, um auf dem Teppich zu bleiben und sich trotzdem zu freuen. Weil man etwas auf die Beine gestellt hat, was im Alltag oft vergessen wird. In den vergangenen Jahren haben wir viele Geldquellen angezapft und kräftig investiert: In unsere Schulen, Feuerwehrhäusern, Kindergärten und Infrastruktur, um die größeren Projekte zu nennen.

 

Ohne uns zu sehr auf die eigenen Schultern zu klopfen, können wir sagen: Unsere Gemeinde steht gut da.

 

Das ist aber kein Grund, sich zurückzulehnen. Künftig geht es darum, zu nutzen, zu erhalten und zu stärken, was wir aufgebaut haben.

 

Deshalb setze ich einen klaren Schwerpunkt für meine Arbeit: Das gute Bestehende pflegen und wenn nötig modernisieren.

 

Konkret heißt das auch: Wir halten unsere älteren Gebäude und Anlagen in Schuss und machen sie fit für die Zukunft. Wir investieren gezielt in energetische Modernisierung, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken und mit geringeren Co2-Emissionen die Umwelt zu schonen.

 

Aber auch für unsere Straßen, Wege und Brücken werden wir Geld in die Hand nehmen und sie in Schuss bringen. Ein Anfang wurde bereits gemacht.

 

Besonders am Herzen liegt mir unser Hallenbad - ein Ort für Familie, Schulen und Vereine. Auch hier wollen und müssen wir in die Zukunft investieren.

 

 

"Das gute Bestehende pflegen und wenn nötig modernisieren"

 


Probleme lösen wir gemeinsam: Schule, Kita, Arzt und Pflege

„Lebensqualität“ – ein großes und gern genutztes Wort. Aber was steckt dahinter? Darauf versuche ich hier eine Antwort zu geben.

Für mich bedeutet Lebensqualität vor allem vier Dinge:

 

Gute und verlässliche Kinderbetreuung.

Junge Familien müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut untergebracht sind. Nur so lassen sich Familie und Beruf wirklich miteinander vereinbaren.

Genau darum kümmern wir uns – verlässlich und bedarfsgerecht mit Blick auf die Zukunft.

 

Moderne Schulen – für gute Chancen für alle Kinder.

Moderne Ausstattung und gute Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit alle Kinder die gleichen Chancen bekommen.

Deshalb stehen unsere Schulen ganz oben auf der Arbeitsliste.

 

Familien vielfältig unterstützen.

Lebensqualität heißt auch, Familien im Alltag zu stärken – mit Angeboten für alle Generationen.

Das tun wir bereits heute, zum Beispiel mit unserem Familienzentrum. Dort schaffen wir Begegnung, Beratung und Unterstützung – von Jung bis Alt.

 

Eine verlässliche pflegerische und medizinische Versorgung.

Ein großes Thema unserer Zeit sind die Fragen: Wie finde ich einen Arzt? Wie geht es in der Pflege weiter?

Ich rede hier nicht um den heißen Brei herum: Die Entwicklung wird herausfordernd und liegt nicht in unseren Händen. Versprechen kann ich nur eines: wir setzen uns mit aller Energie dafür ein, die ärztlichen und pflegerischen Angebote vor Ort stabil zu halten. Ein erster großer Schritt ist getan, mit der Neuansiedlung, aber wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben.

 

"Was wirklich zählt: dass sich Menschen in unserer Gemeinde gut aufgehoben fühlen - heute und in Zukunft"


Wirtschaft stärken - Chancen nutzen

Auf das wirtschaftliche Geschehen selbst hat die Gemeinde direkt keinen Einfluss. Aber sie kann der Wirtschaft praxistaugliche Bedingungen bieten, indem sie zum Beispiel genug Platz für kleine und mittenständische Betriebe schafft.

 

Das tun wir mit dem letzten Teilstück unseres Gewerbeparks Bunde-West, das wir 2027 für weitere Betriebe erschließen.

 

Sichere Jobs und Wertschöpfung vor Ort stabilisieren die Gemeinde, nicht nur im Hinblick auf zu erwartende Steuereinnahmen.

 

Wir im Rathaus sind schon jetzt direkte Ansprechpartner für Betriebe. Die Wirtschaftsförderung in der Verwaltung soll in Zukunft weiter gestärkt werden, auch z.B. für die Akquise von neuen Gewerbeflächen.

 

Sehr gut entwickelt sich auch das interkommunale Gewerbegebiet Rheiderland vor unserer Haustür an der Autobahn, an dem wir beteiligt sind.

 

Immer im Auge haben wir die Ortsmitte in Bunde. Sie zu stärken ist und bleibt ein zentrales Ziel.  

 

"Wir können Wirtschaft nicht steuern - aber wir schaffen die Bedingungen, damit sie hier wächst und unsere Gemeinde stark bleibt"


Vielfalt - aber die Orte brauchen Beinfreiheit

Bunde, Bunderhee, Wymeer, Boen und Dollart: Die fünf ehemaligen Gemeinde leben unter einem Dach.

 

Aber jede hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Stärken und eigene Probleme.

 

Manche sehen es als Nachteil. Mein Blick darauf als

Bürgermeister ist ganz anders: Die Vielfalt ist eine Stärke. Sie ermöglicht neue Ideen und Entwicklungen.

 

Möglich ist das, wenn man den Orten die nötige Beinfreiheit lässt. Dafür stehe ich. In den letzten Jahren konnten wir allen Ortschaften spürbare Impulse setzten.

 

Unsere Dorfgemeinschaften funktionieren und sind das Fundament unseres Zusammenlebens.

 

"Mein Ziel bleibt klar: keine Entwicklung auf Kosten einzelner Orte, sondern eine ausgewogene, faire und nachhaltige Zukunft aller fünf Ortschaften" 

 

 


Unsere Gemeinde als Ort der Erholung weiter stärken

Für uns Einheimische sind der Dollart, das Moor, die Siele, die Weite der Hammriche und Polder selbstverständlich.

 

Aber für Menschen außerhalb sind es Reize, die sie gern genießen und deshalb anreisen.

 

Daran kann man den einen oder anderen Euro verdienen: Durch Vermietung, Paddel und Pedal oder Eisverkauf, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

 

Wir als Gemeinde schaffen für diesen sanften Tourismus die Grundlagen. Das geschieht seit Jahrzehnten, immer mit Augenmaß und Schritt für Schritt. So ist die Ortschaft Bunde seit 1998 ein staatlich anerkannter Erholungsort.

 

Wir sind dabei, Freizeit und Erholung für unsere Mitbürger und naturnahe touristische Angebote für Auswärtige auf einen Nenner zu bringen.

Dabei können wir schon einiges vorzeigen: Natur- und Kulturpark Dollart, Natursee in Wymeer, Dollart-Route, Wohnmobilstellplätze in Dollart und Bunde, historische Mühlen, das Steinhaus Bunderhee mit “Slingertuin”.

 

Den Stellplatz in Dollart haben wir bereits mit der neuen Entsorgungseinrichtung aufgemöbelt. Der Stellplatz Bunde ist 2027 an der Reihe. Dafür gibt es Geld aus Brüssel.

 

Auf den Wunschzettel haben wir mehr private Ferienwohnungen, Pensionen und ein Hotel. Nicht zu vergessen: Am Natursee mit Badestelle in Boen arbeiten wir.

 

"Erholung ermöglichen und dadurch die Lebensqualität vor Ort steigern"

 


Digital. Schnell. Bürgernah.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck - und für uns im Rathaus auch kein Neuland.

 

Für mich ist sie der Schlüssel zu einer modernen Verwaltung, die den Bürgern und den Mitarbeitern zu Gute kommt. Wir vereinfachen Abläufe, beschleunigen Arbeitsvorgänge und verbessern den Service.

 

Anträge bequem von zu Hause stellen oder Termine online vereinbaren. Das spart Zeit. Wir bieten ein wachsendes Angebot digitaler Dienstleistungen, einen internen digitalen Aktenplan und eben das AEM Meldesystem.

 

Damit können Bürger Mängel wie Schlaglöcher oder kaputte Straßenlaternen über eine App dem Rathaus melden. Nutzer werden sogar über den aktuellen Stand der Bearbeitung der Meldung informiert.

 

Der digitale Weg gehen wir weiter.

Dazu gehört bald auch ein Newsletter, in dem das Rathaus informiert, was in der Gemeinde läuft. Denkbar ist auch ein Whats- App Kanal.

 

"Digitalisierung ergänzt den Service, ersetzt aber nicht den persönlichen Kontakt. Beides gehört für mich zu einer starken und moderne Verwaltung"


Pläne für Salzabbau: Eng, kritisch, transparent begleiten

Ein sensibles Thema ist ein möglicher Salzabbau in unserer Gemeinde. Für mich gilt: Der Schutz von Eigentum, Sicherheit und Lebensqualität unser Bürgerinnen und Bürger steht an erster Stelle.

Zur Lage: Die geplante Probebohrung des Unternehmens dient ausschließlich der geologischen Erkundung.

 

Das wirkt sich nach heutigen Stand nicht unmittelbar oder dauerhaft auf Gebäude und den Alltag der Menschen aus.

 

Entschieden, ob Salzabbau möglich ist, wird später.

 

Sollte es nach der Probebohrung tatsächlich zum Salzabbau kommen, beginnt ein umfassendes Genehmigungsverfahren mit klaren Regeln und gründlicher Prüfung.

 

Mein Versprechen: Gemeinsam mit Verwaltung, den politischen Gremien, unabhängigen Fachleuten und vor allem mit den betroffenen Menschen werde ich ein mögliches Antragsverfahren eng, kritisch und transparent begleiten.

 

Eins ist klar: Am Ende entscheidet nicht die Gemeinde Bunde, sondern das Landesamt für Bergbau.

 

"Ich stehe hier klar an der Seite der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Wir werden einen möglichen Salzabbau engmaschig zusammen begleiten"


Ehrenamt - die Herzkammer der Gemeinde

Im Rheiderland ist das Ehrenamt noch greifbar. Das gilt auch - und vor allem - für unsere Gemeinde. Wenn auch nicht immer mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten.

 

Der Alltag ändert sich, der Beruf verlangt hohe Konzentration, es gibt viele Ablenkungen. Umso wertvoller empfinde ich es, dass bei uns der Gemeinschaftssinn noch großgeschrieben wird.

 

Sichtbar in den Feuerwehren, Vereinen, Kirchengemeinden und weiteren Gruppen. Viele Menschen investieren Zeit, kümmern sich um Nachbarn und Angehörige, engagieren sich, ohne groß darüber zu reden. Das verdient Respekt und Anerkennung. Deshalb liegt uns allen im Gemeinderat und im Rathaus das Ehrenamt am Herzen - und wenn es nötig und möglich ist, helfen wir gern.

 

Für mich ist das Ehrenamt die Herzkammer unseres Zusammenlebens.

 

"Denn eine starke Gemeinschaft und Gemeinde braucht ein starkes Ehrenamt - heute und in Zukunft"